Habarana - Nilaveli
Am Bahnhof von Habanara warteten wir mit einigen Menschen, aber auch recht vielen Affen auf den Zug nach Trincomalee. Starke Szenen spielten sich zwischen einer Affenmutter und ihrem Affenkind ab. Das Kind wollte hin und wieder den Bahnhof auf eigene Faust erkunden, aber da es nun mal einen langen Schwanz hatte, war es für die Mutter jedes Mal kein Problem, das Kind eben dort zu greifen und am Abhauen zu hindern.
Und dann kamen wir endlich nach Nilaveli, wo wir die nächsten sieben Tage verbringen werden.
Sieben Nächte im selben Bett, nachdem wir in den letzten zwölf Nächten in zehn verschiedenen Betten lagen.
Wir müssen jetzt also ordentlich umschalten im Kopf und uns tatsächlich erstmal an das neue Tempo gewöhnen.
Der Strand mitsamt indischen Ozean liegt hier direkt vor der Tür und ist wie aus dem Katalog geschnitten.
Das Wasser ist fast so warm wie der Wannsee, also eher erstaunlich erfrischend und genauso schön flach abfallend, aber ein bisschen welliger und drumherum palmiger.
Wir sind in zwei Hütten untergebracht, in denen es leider keine freien Steckdosen gibt. Will man sein Handy aufladen, muss man sich vom Ventilator trennen. Schwierige Entscheidungen stehen ins Haus.
Eine erste Erkundung des Ortes lieferte bislang noch keine positiven Ergebnisse in Bezug auf Supermärkte, Geldautomaten oder ähnliche Strukturen. Wir sind also auf die Beach-Bars angewiesen.
Wir hatten nachmittags Hunger und setzten uns dort hin.
Der Hippie gab uns die Karte. "First Drinks?" - Okay, Dude. Wir orderten erst die Getränke. Als diese kamen, wollte der Typ die Essensbestellung aufnehmen. Oscar bestellte ein Omelett.
Der Typ brüllte irgendwas in die Küche und dann kam etwas zurückgebrüllt.
"Sorry", sagte er.
"No Omelette?"
"No. Sorry."
"What do you have?"
"Nothing. Sorry."
"Ah. Okay - dann hätten wir gerne nothing."
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