Dambulla - Habarana
Die Stirn der Mutter heilt vor sich hin, Oscars Hand und Fuß sind auch wieder komplett einsatzfähig. Die Familie läuft also wieder rund.
Wir erreichten heute mit Habarana die vorerst letzte Station der Reise, an der es heißt "hier rein" oder "dort rauf", denn ab morgen liegen wir für eine Woche faul am Strand oder etwas geiler formuliert: am Indischen Ozean oder noch ein bisschen geiler: am Indik.
Blog und der Urlaub werden dann hoffentlich recht langweilig.
Aber vor dem zumindest von Teilen der Familie recht intensiv herbeigesehnten Ozean stand eine Jeepfahrt (diesmal mit Frontscheibe) nach Sigirya.
Dort hat nämlich ein alter Vulkan in grauer Vorzeit einen formschönenLavaschlot in der sonst sehr platten Landschaft hinterlassen.
Sri-Lanka-Amateure latschen dort rauf und stellen dann oben fest, dass man von da oben alles sieht - eben nur nicht den formschönen Schlot. So wie es ja auch auf dem Eiffelturm irgendwie doof ist.
Sri-Lanka-Profis dagegen erklimmen den Nebenberg, den Pidurangala, denn von diesem kann man wunderbar auf den Schlot gucken.
Der Reiseführer klang bezüglich unserer Tour aber eher beunruhigend. Der Aufstieg nach oben sei anspruchsvoll. Man werde neben den Füßen auf jeden Fall auch die Hände gebrauchen müssen.
Mit uns quälten sich viele Touristen den teils zerklüfteten Weg hoch. Überwiegend entstammten sie den Niederlanden, dem bekanntlich flachsten Land der Welt.
Und wenn Niederländer auf den Pidurangala klettern können, dann können wir das auch.
Weiter ging es mir dem Jeep nach Habarana, in eine Unterkunft, die zwar direkt neben dem Bahnhof ist (gut für morgen), aber in dessen Umgebung absolut nichts außer ein paar Affen und Hunden ist.
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